Viele fleißige Hände waren wieder im Einsatz um die Steganlage zu Wasser zu bringen und so die Segelsaison zu eröffnen!

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20171021 steigerabbau

Alle Jahre wieder muss im Herbst die Steganlage des WHW aus dem Neckar geborgen und vor dem Bootshaus verstaut werden. Am Samstag war es wieder soweit und eine große Zahl von Helferinnen und Helfern packte an um die einzelnen Elemente aus dem Neckar zu ziehen, in den Hof zu rollen und dann abzustapeln. Zuvor wurden aber alle Elemente vom bevollmächtigten Gutachter Christoph mit seinem Spezialprüfhammer auf morsche Balken und Bretter geprüft. Diese strenge Prüfung hielten nicht alle Balken stand, diese wurden dann gleich noch getauscht so dass die Anlage jetzt für 2018 startbereit ist.
Vielen Dank an alle fleißigen Hände insbesondere auch für das tolle Helferbuffet!

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Vom 04.09. bis zum 08.09.2017 fand im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Heidelberg der Jugendsegelkurs des WHW statt. Unter kundiger Anleitung der Jugendtrainer Benedikt Maurer und Felix Lehr lernten insgesamt 20 Kinder (in zwei Kursen) im Alter von 8 bis 12 Jahren das Segeln auf den vereinseigenen Optimisten. Die Windverhältnisse waren hervorragend, das Trainingsprogramm war entsprechend intensiv. Krönender Abschluss der Woche war eine Fahrt unter der Theodor-Heuss-Brücke hindurch bis zur Alten Brücke und zurück.

WHW Ferienpass Segeltraining

WHW Ferienpass Segeltraining

WHW Ferienpass Segeltraining

WHW Ferienpass Segeltraining

WHW Ferienpass Segeltraining

WHW Ferienpass Segeltraining

WHW Ferienpass Segeltraining

Am vergangenen Samstag fanden auf dem WHW-Gelände das traditionelle Laser-Matchrace der Segelabteilung und das WHW-Sommerfest mit abschließender Fahrt zur Schlossbeleuchtung statt. Bei besten äußeren Bedingungen - hochsommerlichen Temperaturen, fast wolkenlosem Himmel und frischem Westwind mit 3-4 bft - gingen insgesamt 15 Segler aller Könnensstufen an den Start. Im Double Elimination-Modus wurden bis zum Abend insgesamt 29 spannende Matches gefahren, bis der Gewinner ermittelt war: Im Finale und Re-Finale kam es zum familieninternen Duell Vater gegen Sohn, welches Cornelius, der zwischenzeitlich für Jakob eingestiegen war, im Re-Match für sich entscheiden konnte.

Anschließend wurde gemeinsam mit den restlichen Vereinsmitgliedern gegrillt und gegessen. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit stand der gemeinsame Besuch der Schlossbeleuchtung mit Vereinsbooten an. Hierbei kam auch wieder unser Großkanadier Hackteufel zum Einsatz.

Vielen Dank insbesondere an Christoph für die Organisation des Matchrace und natürlich auch an alle anderen fleißigen Helferinnen und Helfer!

Weitere Fotos: https://goo.gl/photos/STpuE7LBzAKasuAw5

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Laser Matchrace Laser Matchrace Laser Matchrace Laser Matchrace Laser Matchrace Laser Matchrace Laser Matchrace

Neuigkeiten für die Vereinslaser gibt es im Bereich von Baumniederholer und Cunningham. 

Zunächst seht Ihr die veränderten Trimmleinen in einem Übersichtsbild vom "Luc", dann wird das Aufbauen beschrieben, hier ändert sich nur etwas für das Cunningham. Abschließend lest Ihr ein paar Tipps zum Trimmen mit den verbesserten Kontrollleinen.

Der Baumniederholer ist nun 1:8 übersetzt. Er besteht aus zwei Leinen, im Bild sichtbar an einer grauen Leine die durch die bisherigen Blöcke geführt ist, und einer blauen Leine zum Trimmen. Beim Aufbauen ändert sich nichts Wesentliches. Der untere Beschlag mit der Klemme bleibt dauerhaft am Mastunterteil, der obere Block wird in den Beschlag am Baum eingehakt. Das war es schon. Bitte achtet darauf, dass die Leinen nicht verdreht sind und frei laufen. 

Das Cunningham ist mit 1:6 auch stärker übersetzt worden und besteht ebenfalls aus zwei Leinen. Die graue Leine hat an ihren Enden jeweils eine Schlaufe. In die größere Schlaufe ist noch eine Rolle eingeknotet, dazu später mehr. Die größere Schlaufe wird beim Aufbauen über den Mastfuß bis zum Beschlag des Baumniederholers geschoben. Weiter geht es nicht, denn der Baumniederholer funktioniert als untere Befestigung des Cunninghams. Üblicherweise bleibt dieser Teil des Cunninghams auch nach dem Segeln am Unterteil des Masts, so dass man sich hierüber keine Gedanken machen muss. 

Nun wird der Mast und das Segel wie üblich zusammengebaut und in den Mastfuss gestellt. Das freie Ende des Cunninghams steckt Ihr nun durch die Öse im Segel ...

Nun wird's beim ersten Aufbauen etwas herausfordernd, aber mit etwas Übung geht es ganz leicht. Übung bekommt Ihr, denn diese Schritte müssen bei jedem Auf- und Abbauen durchgeführt werden. 

Die kleine Schlaufe des Cunningshams, die vom Segel kommt, steckt Ihr durch die Öse der Rolle der zweiten Leine des Cunninghams, wie auf dem folgenden Bild zu sehen. Anschließend fädelt Ihr bitte die bunte Leine, die am Cunningham befestigt ist, durch die Schlaufe. Am Ende sieht es dann wie auf dem übernächsten Bild aus.

 

Gleich ist es geschafft! Die  Schlaufe an der Rolle straff ziehen und die bunte, an der Rolle festgeknotete Leine zunächst nach unten durch die kleine Rolle am Mast, dann nach oben durch die Rolle an der Schlaufe fädeln und zum Schluss durch die übliche Öse auf dem Deck in die Klemme. Fertig. Und wenn alles richtig ist, sieht es wie auf dem ersten Bild aus. 

Was hat das nun gebracht? Eine ganze Menge!

Zuerst ist der Baumniederholer durch die Erhöhung der Übersetzung von 1:3 auf 1:8 sehr viel leichter zu verstellen. Dadurch ist es möglich, auf raumen Kursen und vor dem Wind den optimalen Twist im Segel einzustellen. Probiert es mal aus, bei einer Bö den Baumniederholer zu ziehen und beim Nachlassen der Bö ihn wieder zu öffnen. 

Ebensowie sind die Vorteile an der Kreuz. Sobald ihr ausreitet und der Wind trotzdem zu stark wird, sollte die Schot gefiert werden. Dadurch lässt aber die Mastbiegung nach und das Segel wird voller und sorgt eher für noch mehr Krängung. Zieht Ihr nun den Baumniederholer sehr fest an, hält er die Mastbiegung selbst beim Fieren des Segels bei. Das Cunningham wird so weit angezogen, dass die entstandenen Querfalten "herausgezogen" werden. 

Zum Schluß: Vergesst nicht, Baumniederholer und Cunningham wieder zu lösen, wenn Ihr von der Kreuz auf einen raumen Kurs abfallt.

Alexander Lampert

Dieter, Felix, Annika, Dietrich und Frank haben gestern und heute (21./22. April) die alte defekte Steuerbord-Scheuerleiste abgeschliffen und die neue angeklebt. Zuerst hatten wir überlegt die Scheuerleiste mit einer Nut zu versehen und von unten an den Überhang anzukleben, aber jetzt haben wir es erst mal mit ankleben von der Seite versucht. Insgesamt gar nicht so einfach. Beim nächsten Mal werden wir das vielleicht etwas anders machen, etwas variieren. Man lernt recht viel beim Boot reparieren. Die Lösung die wir jetzt hatten war auf jeden Fall eine die schnell geht. Die Alternativen waren wie gesagt die Leiste mit Nut von unten "einhaken". Weitere Ideen waren nicht eine dickere Leiste zu nehmen sondern mehrere dünnere (z.B. 5) nacheinander als Furnier aufzukleben oder auch die Leiste mit M3 Schrauben und Gegenmuttern zu befestigen (1 Schraube alle 10 cm, also 60 Schrauben.) Das wäre aber alles mehr Aufwand gewesen, die Schrauben müsste man auch versenken und bei den Borhlöchern auch mit Harz versiegeln usw. Wir hoffen, dass das Harz bis übermorgen (Freitag) ausgehärtet ist, unter günstigen Bedingungen vielleicht schon morgen. Dann müssen wir noch schleifen und mit geeignetem Klarlack (Dietrich empfieht schnell härtenden Einkomponentenlack) zwei, drei mal streichen. Dann kann die Seahorse ins Wasser. Bei Arbeitsdrang (oder dem Bedürfnis Arbeitsstunden zu absolvieren) könnte man vorher noch innen den Korkboden anschleifen und streichen. Das sollte den Start allerdings nicht merklich verzögern. Im Laufe der Saison oder hoffentlich erst am Ende sehen wir was dabei herausgekommen ist.

Die Scheuerleiste wird von Dietrich mit der Kreissäge zugeschnitten:

Wir haben die neue Scheuerleiste mit mehreren dünnen Balken und Leinen angedrückt:

Hier sieht man, dass wir die alte Steuerbord-Scheuerleiste (bis auf einen kleinen Teil am Bug) abgeflext haben (vor dem Aufkleben haben wir mit Aceton entfettet und gereinigt)

Die neue Scheuerleiste bekommt vor dem Festkleben noch ein paar Schönheitskorrrekturen:

Hier sieht man die angeklebte und angedrückte Scheuerleiste:

Felix und Dieter beim Andrücken der der Leiste:

Unsere Werkstatt auf der Wiese

Im nächsten Beitrag kommen dann Fotos vom fertigen Gesamtwerk.